| Typ | Bandbreite | Banddicke | Querschnitt | Luftweg | Höhenverstellung | Vorschubgenauigkeit | Hubzahl | Zwischenlüftung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| min. mm | max. | min. mm | max. | max. mm2 | max. mm | +/- mm | +/- mm | max./min | ||
| WVE 60 | 10 | 220 | 0,2 | 2 | 200 | 4 | 100 | 0,05 | 800 | hydraulisch |
| WVE 80 | 20 | 420 | 0,3 | 4 | 480 | 6 | 100 | 0,05 | 800 | hydraulisch |
| WVE 100 | 20 | 420 | 0,3 | 4 | 600 | 6 | 100 | 0,05 | 500 | pneumatisch |
| WVE 120 | 30 | 1320 | 0,5 | 6 | 2600 | 8 | 150 | 0,05 | 400 | hydraulisch |
| WVE 160 | 50 | 1320 | 1,0 | 8 | 6000 | 10 | 200 | 0,05 | 300 | hydraulisch |
| WVE 200 | 50 | 2020 | 2,0 | 12 | 8000 | 14 | 200 | 0,05 | 200 | hydraulisch |
Vorschubwalzen
Die Vorschubwalzen sind gehärtet, vergütet und verfügen über eine Festigkeit von 900 - 1300 N/mm², was zu einer Oberflächenhärte von 60-64 HRC führt. Als Werkstoff dient ein Einsatzstahl, welcher die Festigkeit in Abhängigkeit vom Durchmesser bestimmt.
Die Oberfläche ist geschliffen, verchromt (Topochrom) und verfügt über eine Rauigkeit von ca. 17 μm. Die Wälzlagerung befindet sich außerhalb des Abzugsbereichs.
Alle Walzen sind angetrieben. Die obere Walze wird mechanisch parallel zur unteren Walze gehalten.
Getriebe
Das Getriebe ist einstufig ausgeführt und verteilt die Antriebskraft gleichmäßig auf alle Walzen. Alle Zahnräder sind einsatzgehärtet und komplett geschliffen. Sie laufen ebenfalls in Wälzlagern. Das Getriebe ist fettgeschmiert.
Antrieb
Der Antrieb erfolgt über einen wartungsfreien Drehstromservomotor.
Banddickeneinstellung
Eine automatische Banddickeneinstellung sorgt dafür, dass der Zwischenlüftweg bei jeder Banddicke konstant bleibt. Anpresskraft, Lüftung und Zwischenlüftung werden hydraulisch geregelt.
Die Anpresskraft lässt sich über einen Druckminderer einstellen, der Zwischenlüftweg wird manuell über eine Stellschraube justiert.
Bandseitenführung
Die direkt vor dem Vorschub positionierte Bandseitenführung dient dazu, das Band mittig auszurichten und in die Horizontale zu bringen. Dies erfolgt über gehärtete horizontale und vertikale Führungsrollen.
Die Verstellung erfolgt manuell über eine Stellspindel mit Handrad und wird digital angezeigt. Eine außermittige Verstellung von ±50 mm ist in die Seitenführung integriert.
Anbauwinkel
Der Vorschub ist auf einem Anbauwinkel montiert, der mit Langlöchern ausgestattet ist. Diese ermöglichen eine Höhenverstellung von +/-50 mm.
Anbauplatte
Der Anschraubwinkel ist an einer Anschraubplatte manuell über Wagenheber verstellbar. Das Maß der Verstellung beträgt ca. 100 mm. Die Führung des Anschraubwinkels auf der Anschraubplatte erfolgt über eine Passfedernut.
Höhenverstellung motorisch
Die Führung des Anschraubwinkels auf der Anschraubplatte erfolgt über präzise Linearführungen, wodurch eine zusätzliche Klemmung nicht erforderlich ist.
Die Höhenverstellung wird über einen Getriebemotor realisiert.
Walzenabstützung
Ober- und Unterabstützungen verhindern eine Durchbiegung der Walzen.
Rücklaufsperre
Eine mechanische Rücklaufsperre hält den Materialstreifen sicher bei ausgeschalteter Steuerung.
Messradbaugruppe
Eine Messradbaugruppe wird zur zusätzlichen Positionsüberwachung installiert.
Anpressdruckregelung digital
Der Walzenanpressdruck kann stufenlos über das Proportionaldruckregelventil verstellt werden.
Die Eingabe erfolgt am Bedienpanel und kann werkzeugspezifisch gespeichert werden.
Rüstklappe
Eine mechanische Sicherheitsklappe trennt den Pressenraum von der Bandanlage. Dadurch kann die Presse unabhängig von der Bandanlage gerüstet werden.
Zudem verkürzt sich die Rüstzeit, da die Bandanlage bei geschlossener Klappe mit Übergabegeschwindigkeiten von über 2 m/min betrieben werden kann.
Halterung Bandbeöler
Auf der Konsole ist Platz für den kundenseitigen Anbau von einem Bandbeöler vorgesehen.
Vorschubständer
Der Vorschub ist auf einer eigenständigen Einheit montiert, die direkt auf dem Hallenboden steht.
Eine motorische Höheneinstellung ermöglicht einen Verstellbereich von ca. 300 mm.
Zick Zack Verfahreinrichtung
Folgende Parameter werden zur Berechnung des Stanzbildes eingegeben:
· Bandbreite
· Rondendurchmesser
· Stegbreite
· Randbreite
Zusätzlich wird abgefragt, ob ein Rückwärtsbetrieb möglich ist.
Im Rückwärtsbetrieb verringert sich der erforderliche Querweg, was zu einer Leistungssteigerung führt.
Alternativ kann das Stanzbild auch frei eingegeben werden.
Rollenkorb
Direkt am Vorschubeinlauf befindet sich ein Rollenkorb, welcher das Band führt.